Sidenotes

Der revolutionäre Materialismus oder auch: kritische Kommunismus der Gegenwart hat die Erfahrung der Shoah und hat die Geschichte des Nazifaschismus nicht einer wie immer auch kritisch gemeinten Gesellschaftstheorie anzuhängen und aufzukleben, sondern er hat diese Erfahrung vollendeter Negativität in das Innerste seiner Kategorien aufzunehmen und zu reflektieren. Jedweder ’Marxismus’, der sich weigert, auf diesen Zeitkern der Wahrheit zu reflektieren, ist Müll. Kein Materialismus ist noch denkbar, der dies nicht im Herzen der Kritik der politischen Ökonomie zu bedenken hätte. Es geht darum, der katastrophalen Entfaltung des Kapitals zu seinem Begriff, der Barbarei, kritisch inne zu werden. // Nimm das!

Stopp!

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Die Tatsache der Arbeit an sich selber ist die Erscheinungsform der Ausbeutung in der spätkapitalistischen Gesellschaftsformation. Marcuse zufolge stellt sich nicht mehr die Frage nach überflüssiger und notwendiger Arbeit und damit nach überflüssiger und notwendiger Unterdrückung, vielmehr eröffnet der Fortschritt in der Automation des Maschinenwesens die realutopische Perspektive nach der Abschaffung von Arbeit überhaupt. // via

„Doch nicht nur dieser kosmopolitische Charakter Israels, auch die immer wieder beklagte „Künstlichkeit“ des jüdischen Staates signalisiert, dass es mehr geben kann, als die schlechte Provinzialität sächsischer Erbhöfe. Diese so genannte „Künstlichkeit“, die Gründung am Reißbrett und die nicht vorhandene Verbindung von Blut, Boden und Scholle, stellt das Selbstverständnis nahezu der gesamten Staatenwelt in Frage; sie zeigt, dass Staaten nichts Gottgegebenes und Naturwüchsiges sind, sondern von Menschen gemacht werden – dass Menschen also, wenn sie denn wollen, auch das Gegenteil: eine Gesellschaft ohne Staaten, schaffen könnten. Das heimliche Motto Israels lautet dann auch: Die Menschen machen ihre Geschichte. […]
Der Kampf gegen Israel ist damit das, was Ignazio Silone in Hinblick auf den Faschismus formulierte: Er ist die Konterrevolution gegen eine Revolution, die noch nicht stattgefunden hat. Hinter dem Hass auf Israel verbirgt sich kein Mitleid mit den Palästinensern – wer Mitleid mit ihnen hat, sollte sie zuallererst gegen ihre Führer und Vorbeter unterstützen. Hinter dem Hass auf Israel verbirgt sich vielmehr der Hass auf das bürgerliche Glücksversprechen, auf Genuss, Erfüllung und diejenigen, die sich nicht an den Suppenküchen der Hamas oder der Hisbollah abspeisen lassen wollen.“ //
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